Saison Ende

von Max / am 07.10.2017 / in Allgemein

So, nun ist die Saison vorüber, Boot steht auf Land. Es war natürlich, wie alles dieses Jahr, voller Hindernisse das Boot ins Winterlager zu bekommen. Wir sind am Donnerstag Abend nach Elburg gestartet um Freitag früh loslegen zu können. Da war noch feinster sternenklarer Himmel, wir hatten also Hoffnung die ganze Aktion bei halbwegs brauchbarem Wetter abwickeln zu können. Nix da, Petrus ist einfach mal sauer auf uns. Schon in der Nacht fing es an in Strömen zu regnen, das blieb dann auch am Morgen weiter so. Wir wollten aber die Segel möglichst trocken runternehmen, unsere Möglichkeiten etwas in der Größe zuhause zu trocknen sind beschränkt.

Also erstmal drinnen aufgeräumt, zusammengepackt und saubergemacht. Irgendwann, gegen 11, kam dann langsam mal anderes Wetter auf, es klarte etwas auf, ja  sogar die Sonne lies sich mal sehen. Also haben wir dann kurzentschlossen in einer Regenpause die Segel schnell runtergerissen und ziemlich schlampig eingepackt. Es blieb auch fast trocken, somit bleiben uns größere Trocknungsorgien erspart. Wir müssen nur noch mal auspacken und die Segel noch einmal ordentlich zusammenlegen.

Schnell noch alle Fallen und Schoten gegen Sorgleinen getauscht, die guten Tampen sollen nicht den Winter über im freien rumhängen, das mögen die nicht so.

Jetzt hieß es den Motor warm fahren, damit beim Einfüllen des Frostschutzes der Thermostat garantiert offen ist. Damit ist dann gewährleistet das das Frostschutzmittel überall im Kühlsystem verteilt wird. Also sind wir noch mal raus auf den Kanal und mit max. Speed ungefähr 40 Minuten im  Kanal gefahren. Der Regen ging, der Wind kam.

Es soll ja für uns nicht einfach werden, das wäre ja langweilig. Der Wind frischte auf, wir bekamen so 20kn Wind, der auch noch von der Richtung hässlich her war, wir würden ihn beim Anlegen genau von der Seite haben. Also das versprach Spaß beim Anlegen. Wir haben uns dann eine Strategie zurechtgelegt, die auch soweit aufging. Gegen den Wind angelegt, wie erwartet wurden wir schnell vom Steg abgetrieben, Anett schaffte es erstmal nicht die Klampe zu fangen aber mit einem lauten „Spring“ konnte ich sie motivieren doch noch auf den Anleger zu springen und den Festmacher festzumachen.

Also haben wir auch noch beim letzten Anleger dieser Saison Spaß gehabt. Einfach kann ja jeder.

Rauskranen und das Stellen auf den Winterlager Platz ging problemlos, die Kollegen in Elburg verstehen ihr Handwerk. Das Unterwasserschiff sah aus wie erwartet, nix dramatisches. Die äußere Manschette von Saildrive ist teilweise abgelöst, die muss ich wohl neu machen.

Wir haben dann noch alles soweit beräumt, ich habe die Starter Batterie ausgebaut, da ich die Zuhause an ein Ladegerät hängen will.

So stehen wir jetzt:

 

 

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Max

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