Scharendijke

von Max / am 16.06.2019 / in Törn2019

Der Wettergott ist uns gram, jedenfalls hat es sofort nach unserem Aufbruch aus Sint Annaland angefangen wie aus Eimern zu schütten. Na Super, wieder die volle Montur übergezogen und Richtung Bruinisse getuckert. Wind war auch keiner. Mal sehen ob die Schleuse diesmal funktioniert.  Das tat sie. Nach erträglicher Wartezeit sind wir als einziges Boot Richtung Grevelinger durch die Schleuse und die 2 Brücken durch. Da wir eh noch tanken wollten, bogen wir erstmal rechts in den Yachthaven Bruinisse ab. Getankt und anschliessend in den Marine Bedarfs Shop. Der war richtig super ausgestattet und bestellt uns unsere Adapter für den dummen Wasserhahn. Kommt am Mittwoch. Da gehen wir dann am Mittwoch nach Bruinisse holen unseren Adapter und abends gibt es das angepriesenen Kreeftenmenü (für nicht Holländer: Kreeften = Hummer, die gibts hier im Grevelinger reichlich, sagt man) . Das ist doch ein schöner Plan.

Aber erstmal geht es nach Scharendijke. Der Wind war anfangs eher mäßig, wir schlichen mit 2-3kn Richtung Westen. Diesmal haben wir uns aber die Zeit genommen und die Maschine ausgelassen.

Plötzlich geiles Wetter

Nach und nach frischte der Wind auf und wir glitten mit akzeptabler Geschwindigkeit von ca. 4-5kn über den Teich. Nur unter Vorsegel, fürs Groß waren wir zu faul. Immer der Stress mit dem einholen des Segels am Ende.

In S. angekommen wies uns der Hafenmeister einen schönen ruhigen Platz zu, bischen flach vielleicht mit noch 30cm Wasser unterm Kiel, aber das passt schon. Hier wollten wir ja erst mal bis Montag liegen bleiben. Tauchen und relaxen. Abends gab es dann einen leckeren Topf Muscheln, ausgezeichnet!

 

Samstag Morgens regnete es natürlich wieder wie aus Kübeln. Langsam wurde ich ein wenig sauer, das sollte doch ein Sommerurlaub werden. Anetts Wetterbericht sagte für 03:00PM Sonne an. also beschlossen wir dann tauchen zu gehen. Freitauchen.

Das taten wir dann auch und wurden ein wenig enttäuscht. Überall stand, Glasklares Wasser im Grevelingen. Dem war nicht so. Die Sicht war bescheiden. Vielleicht 1,5m. Es gab eine Unmenge Krabben, Unmassen an riesigen, wie wir später erfuhren japanischen Austern und keinen der versprochenen Hummer. Null. Zero.

 

Davon gab es ganz ganz viele

Die sind wohl, erzählte uns später der Hafenmeister  durch die Austern verdrängt wurden. Die Austern haben einfach alles überwuchert, so das es den Hummern an Verstecken mangelt.

Wir werden morgen noch mal suchen, vielleicht findet sich ja doch noch einer oder mehrere.

 

 

 

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Max

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