von Max / am 18.09.2017 / in

Tja, der Plan war es, von Lemmer nach Hindeloopen zu segeln, aber wie das mit Plänen so ist, alles bleibt anders…..

Der Tag ging gut los, Wetter sah fein aus, der Wind war moderat, sogar die  Windrichtung war für unser Vorhaben brauchbar, nicht ideal, aber brauchbar. Um mich fit zu machen, musste ich dopen, WDaymed war die Droge der Wahl. Nach dem wir Lemmer verlassen hatten, setzten wir Kurs nach Westen.

Alle Anzeigen ausser einer kaputt, Winterbaustelle…. Die wichtige geht aber!

 

Einige Zeit lieferten wir uns ein Rennen mit einem alten Dreimaster der ebenfalls in unsere Richtung segelte, witzigerweise waren wir schneller, vielleicht hatte er ja vergessen die Handbremse zu lösen.

Selfies forever

Kurz bevor wir nach Norden drehen wollten kam eine bedrohlich aussehende  schwarze Wand auf uns zu, der Dreimaster neben uns fing an die Segel runterzunehmen, da dachte ich, wenn der Profi anfängt zu reffen sollten wir das vielleicht auch tun. also habe ich das erste Reff ins Groß reingemacht und die Genua auch ein wenig eingerollt.  Und was passierte? Nix, der Wind ging fast komplett weg und es fing an zu regnen, wieder mal. Da entschlossen wir uns die Pläne zu ändern und statt jetzt noch zwei Stunden nach Hindeloopen zu motoren nur noch die 45 Minuten nach Stavoren reinzutuckern. Die Einfahrt nach Hindeloopen ist eh recht kompliziert, das wollten wir uns dann nicht noch antun. In Stavoren Marina Buiten legten wir dann mehr schlecht als recht am Meldesteiger an, wieder den ablandigen Wind nicht eingerechnet…

Der Hafenmeister wies uns dann eine Box zu, worauf wir prompt in die falsche Box fuhren, er hatte von seinen Büro aus „die erste mit Langsteg“ gemeint,wir aber dann von der Einfahrt in die Boxengasse aus „die erste mit Langsteg“ nahmen. Das Anlegen war ne mittlere Katastrophe, genau in der Zeit in der wir anlegten war Wind, richtig Wind, von der Seite, so hat es uns dann beim Anfahren der Box vertrieben, ich hab aufgestoppt und es hat uns noch mehr vertrieben, dann den den Luvpfahl mit der Leine nicht erwischt, mit dem Heck auf den Leepfahl aufgetrieben. Zum Glück gab es eine Sorgleine zwischen den Boxen, die hat uns davor bewahrt quer  zu hängen, irgendwie haben wir es dann noch geschafft festzumachen, das alles bei strömenden Regen.    Das Anlegerbier war verdient! Wir werden in diesem Urlaub schon ganz schön geprüft.

Abends wurde es dann noch regelrecht schön:

schickes Boot

Wir haben dann noch ziemlich gut in De Potvis in der Marina gegessen, dann gab es noch ein wenig hochgeistigen Trost

Lecker jonge Genever

 

Der Hund war dann auch zufrieden, nachdem er den ganzen Tag über gemeckert hatte wie doof er die Segelei eigentlich findet.

Wir sind dann, weil es mir eher bescheiden ging, lieber noch in Stavoren geblieben, ein wirklich hübsches Städtchen.

Ein echter Parasol, mitten in Stavoren

Futuristisches Schleussengebäude

Kanal in Stavoren

Hotelzimmer im Fass

Morgen soll es dann nach Den Oever gehen. mal sehen was der Tag so bringt.

 

 

am 17.09.2017 / in
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